Erasmus+ 

Seit 1. Juni 2016 beteiligt sich unsere Lucas-Cranach-Grundschule am Programm Erasmus+.

Dies ist ein von der Europäischen Union gefördertes Austauschprojekt, das dem Lehrpersonal ermöglicht, Mobilitäten durchzuführen.

 

Das bedeutet, dass Einzelpersonen des Kollegiums an Fortbildungen und Hospitationen europaweit teilnehmen dürfen.

 

Das Leitthema unseres aktuellen Erasmusprojektes lautet „One school for all - individualized, digital and professional“.

Ein Teil unserer Lehrkräfte besucht im Rahmen des Projektes Kurse zu unterschiedlichen Schwerpunkten:

 

  • Inklusion
    Um den Herausforderungen der Inklusion bezüglich Heterogenität und Vielfalt gerecht zu werden, ist es uns ein großes Anliegen, unsere Kompetenzen in diesem Bereich ständig zu verbessern und stetig auszuweiten.

 

  • Digitalisierung

Es ist unerlässlich – sowohl für das Kollegium als auch für unsere Schüler - an unserem Konzept zum sicheren Umgang mit Medien zu arbeiten. Der europäische Austausch ermöglicht uns eine Verbesserung unserer medialen Unterrichtsmethoden und -inhalte. Dies erfordert von unseren Lehrkräften eine Erweiterung ihrer Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Medien.

 

  • Qualitäts- und Schulentwicklung

Als Schule beteiligen wir uns an vielfältigen Projekten und haben ein breites Schulprofil: LemaS, bilinguale Grundschule, offener und gebundener Ganztag, uvm. In allen Bereichen findet eine beständige Weiterentwicklung statt und uns begegnen immer wieder neue Herausforderungen, denen wir durch die Entwicklung der Soft Skills und das Training des Konfliktmanagements gerecht werden.

 

 

Die Kolleginnen unserer Erasmus-Projektgruppe werden von den Mobilitäten profitieren:

Sie eignen sich Wissen an, das sie in ihrer schulischen Arbeit einbringen und auch zur Verfügung stellen. Haltungsänderungen werden bewirkt durch Überdenken alter Gewohnheiten und Einüben neuer Verhaltensweisen. All dies wirkt sich positiv auf unsere Unterrichtsqualität aus.

 

Für die bilinguale Unterrichtung unserer Schüler ist es unerlässlich, die Qualifikation der entsprechenden Lehrkräfte zu sichern. Durch die Kommunikation und Kooperation mit europäischen Kollegen werden die Sprachkenntnisse gesteigert, die Methodenkompetenz vertieft und innovative Lernformen erworben, die den eigenen Unterricht bereichern.
Langfristig erhoffen wir uns Lehrernetzwerke für einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch aufzubauen.

 

Alle Lehrkräfte werden als Multiplikatoren ihres erworbenen Wissens fungieren und dieses sowohl in schulhausinternen Fortbildungen als auch auf Schulamtsebene weitergeben.

 

 

A School for Tomorrow – Helsinki November 2019

 

Digitalisierung prägt unsere Lebenswelt und auch der Schule kommt die Aufgabe zu, notwendige digitale Kompetenzen zu vermitteln. Daher reiste im November unsere Kollegin Frau Fritzsch eine Woche nach Helsinki, um Einblicke in das dortige Schulsystem zu gewinnen und ihre Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien zu erweitern.

Finnland steht dem digitalen Wandel offen gegenüber und dies spiegelt sich auch in den Schulen wider: Die besuchten Schulen waren technisch gut gerüstet, so besaß teilweise jeder Schüler einen (von der Schule gestellten) Laptop. Die Schüler müssen einen großen Teil ihrer Aufgaben auf Onlineplattformen bearbeiten und auch die landesweiten Abschlussprüfungen finden nur noch in digitaler Form statt.

Durch den Besuch zweier finnischer Gesamtschulen (1. bis 9. Klasse) erhielt Frau Fritzsch einen Einblick in einen typischen Schultag in Finnland. Gerade in den höheren Klassen spielt das sogenannte "flipped learning" in Finnland eine große Rolle; dabei erarbeiten sich die Schüler Lerninhalte selbstständig und wenden diese dann im Unterricht an.

In Vorträgen von finnischen Bildungsexperten wurde erklärt, dass der Erfolg des finnischen Schulsystems von vielen Faktoren abhängt und die gesamte Gesellschaft dazu beiträgt. Ein wichtiger Aspekt dabei ist für die Finnen das Vertrauen der Lehrer in ihre Schüler, der Eltern in die Schule, der Politiker den Lehrern gegenüber.

Neben den Schulbesuchen und den Kursinhalten fand während der Woche auch ein reger Austausch mit Grundschulkollegen aus Kroatien, Spanien, Portugal, Österreich und den Niederlanden statt: Wie wird in anderen europäischen Schulen auf den technischen Wandel eingegangen? Welche Konzepte zum Umgang mit digitalen Medien werden und wurden dazu erarbeitet? Welche Medien können zielorientiert im Grundschulunterricht eingesetzt werden?

Zusätzlich fanden Workshops zum Einsatz von Tablets im Unterricht sowie zu Coding und Robotics statt.

Viele dieser erworbenen Kenntnisse werden wir an unserer Schule etablieren. Diesbezügliche schulhausinterne Fortbildungen sind geplant.

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