Lucas Cranach

Selbstporträt im 77. Lebensjahr Selbstporträt im 77. Lebensjahr
1472 oder 1473 geboren in Kronach
1501 - 1507 Aufenthalt in Wien
1505 Hofmaler von Kurfürst Friedrich dem Weisen in Wittenberg
06.01.1508 Kurfürst Friedrich der Weise verleiht Cranach das Wappen mit der geflügelten Schlange als Familienwappen.
um 1512 Heirat mit Barbara Brengebier, der Tochter des Gothaer Bürgermeisters Jobst Brengebier
1513 Geburt der Tochter Barbara
04.10.1515 Geburt des Sohnes Lucas
1512 / 1520 Cranach als Kämmerer erstmals Ratsmitglied in Wittenberg
1520 Geburt der Tochter Anna, ihr Taufpate ist Martin Luther
06.12.1520 Cranach erhält ein kurfürstliches Apothekenprivileg.
1523 - 1526 Cranach richtet eine Druckerei ein, in der vorwiegend Lutherschriften gedruckt werden.
1524 Cranach ist im Gefolge von Friedrich dem Weisen auf dem Reichstag zu Nürnberg.
1525 Tod von Friedrich dem Weisen; Cranach wird Hofmaler bei dessen Bruder, dem Kurfürsten Johann dem Beständigen.
13.06.1525 Cranach und seine Gattin sind Trauzeugen bei Martin Luthers Eheschließung.
1528 Cranach ist reichster Immobilienbesitzer in Wittenberg.
1532 Tod von Johann dem Beständigen; Cranach wird Hofmaler bei dessen Sohn Johann Friedrich dem Großmütigen.
09.10.1537 Cranachs Sohn Hans stirbt in Bologna. Cranach verändert aus diesem Grund seine Signatur.
1537 - 1544 Cranach ist Bürgermeister in Wittenberg.
1541 Cranachs Ehefrau Barbara stirbt.
1550 Cranach folgt Kurfürst Johann Friedrich dem Großmütigen in die niederländische Gefangenschaft.
1551 Cranach heiratet Magdalena Schurff.
1552 Cranach lebt in Weimar, der Residenz des begnadigten Johann Friedrich, im Hause seines Schwiegersohns.
02.11.1552 Cranach wird Hofmaler von Johann Friedrich und dessen Söhnen in Weimar. Er darf aber nur noch für sie arbeiten.
1553 - 1555 Die Altarbilder am Flügelaltar der Herderkirche St. Peter und Paul in Weimar entstehen. Sie werden nach seinem Tod von seinem Sohn Lucas Cranach d. J. vollendet.
16.10.1553 Cranach stirbt in Weimar. Eine Grabplatte mit Bildnis befindet sich an der Südwand der Jakobskirche.