Kooperationsklassen
Bei Kooperationsklassen handelt es sich um besondere Klassen der allgemeinen Schule.
Kooperationsklassen besuchen
- Kinder ohne und mit sonderpädagogischem Förderbedarf, wenn dieser nicht so umfangreich ist, dass er nur an einer Förderschule erfüllt werden kann,
- Kinder, die aus einer Förderschule in eine Klasse der allgemeinen Schule zurückgeführt worden sind und bei denen noch individueller Förderbedarf besteht.
Der Unterricht erfolgt nach dem Lehrplan für die Grundschule. Eine Lehrkraft der Förderschule betreut die Kooperationsklasse mit mehreren Stunden pro Woche im Rahmen der Mobilen Sonderpädagogischen
Dienste (MSD). Zusätzlich stellt die Grundschule noch Förderstunden mit dem Förderlehrer zur Verfügung, sodass insgesamt ein Fördervolumen von 8-12 zusätzlichen Lehrerstunden entsteht.
Die Lehrkräfte der allgemeinen Schule und die Lehrkraft der Förderschule arbeiten eng zusammen und beraten sich regelmäßig. Die sonderpädagogische Unterstützung kann sowohl
innerhalb der Klasse als auch in Kleingruppen oder als Einzelförderung erfolgen. Sie ist nicht auf die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf begrenzt, so dass auch Kinder ohne Förderbedarf von
der besonderen Förderung in einer Kooperationsklasse profitieren können.
Neben den besonderen unterrichtlichen Prozessen (wie team-teaching, offene Unterrichtskonzepte, individuelle Förderpläne, …) braucht es auch die intensive Kooperation mit außerschulischen Therapiepartnern und den Eltern, um das umfassende Förderkonzept umsetzen zu können.
Seit dem Schuljahr 2006/07 gibt es an unserer Schule Kooperationsklassen in den Jahrgangsstufen 1/2. Die Aufnahme der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf geschieht in enger Zusammenarbeit mit den vorschulischen Einrichtungen (Kindertagesstätten, SVE) und der Mobilen Sonderpädagogischen Hilfe (MSH).
